TAI CHI CHUAN stile

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Die in der TAI CHI DAO Schule vermittelten Tai Chi-Stile (Zhaobao, Wu, Sun) sind unterschiedlich in der Form, jedoch einheitlich in den Grundprinzipien. Sie verkörpern drei Spielarten einer gemeinsamen Ursprungsform und als solche ergänzen sie sich gegenseitig.

 

Im Unterschied zu „modernen“ Abwandlungen, in denen Stile vermischt, popularisiert und verwässert werden, bleibt hier jeder Stil in seiner Besonderheit als eine Form des Gongfu erhalten.

 

Der Zhaobao-Stil (auch Wudang-Zhaobao genannt) geht auf Jiang Fa (17. Jhd.) aus dem Ort Zhaobao in Zentralchina zurück. Er war Schüler von Wang Zongyue, einem Wudang-Meister. Als er mehrere Jahre bei ihm gelernt hatte, kehrte er zu seinem Heimatdorf zurück und sorgte von dort aus für die Entwicklung und Verbreitung der Wudang-Kampfkunst.

 

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Der Wu-Stil des Tai Chi Chuan geht auf Quanyou (1834-1902), einem Kommandanten der kaiserlichen Leibgarde am chinesischen Kaiserhof zurück. Er lernte Tai Chi Chuan bei Yang Luchan (1799-1872) und dessen zweitem Sohn Yang Banhou (1837-1890). Sein bedeutendster Schüler und Sohn Wu Jianquan (1870 – 1942) unterrichtete neben Yang Chengfu, Yang Shaohao und Sun Lutang am "Institute for Athletic Investigation" im Peking der frühen chinesischen Republik (nach 1912).

 

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Der Sun-Stil gehört zu den Stilrichtungen des "kleinen Rahmens" und ist der wohl jüngste unter den fünf großen Familienstilen. Es wurde im Übergang zum 20. Jahhundert durch Meister Sun Lutang (1861-1932), welcher zu diesem Zeitpunkt schon ein bedeutender Meister im Xingyiquan und Baguazhang war, entwickelt.

 

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