Die Pandemie der Angst

 

I. Außenansichten

 


Klare Fragen und trübe Aussichten

Lassen Sie mich mit einer typischen Freudschen Fehlleistung unseres verehrten SPD-Politikers Karl Lauterbach beginnen: "Ich glaube auch, dass wir am Anfang der 2. Welle sind und dass wir jetzt in den nächsten Wochen darüber entscheiden, ob die 2. Welle wirklich eine große 2. Welle wird oder nicht".

Quelle: Welt-Nachrichtensender vom 05.08.2020

 

Selten wird die Arroganz der Macht derart dreist – wenn auch ungewollt – auf den Punkt gebracht. Der Infektionsverlauf unterliegt also ausschließlich der Willkür einer Regierungspolitik und ihrem verzweifelten Versuch, durch exponentielle Steigerung der Testzahlen die "Welle" am Laufen zu halten. Denn nur so lassen sich auch die absurdesten Maßnahmen einer Regierung, die jeden Kontakt zur Wirklichkeit verloren hat, legitimieren. 

 

Dies steht natürlich in Zusammenhang mit dem täglich wiederholten Mantra, wonach "die Pandemie endet, wenn es einen Impfstoff gibt". Aber sollte das Ende der Pandemie nicht vom tatsächlichen Verlauf der Bedrohung durch schwere Erkrankungen und Todesfälle abhängen? Und was passiert, wenn es diesen Impfstoff wegen mangelnder Sicherheit und Wirksamkeit nicht geben wird und eine Zulassung daher unverantwortlich wäre? Dann hieße das im Umkehrschluss, dass die Pandemie und mit ihr alle Verordnungen (Abstand, Hygiene, Maskenpflicht) bis in alle Ewigkeit fortgesetzt würden.

 

So bleibt vieles im Ungewissen! Denn bei all den Bemühungen um sachliche Aufklärung in der "Corona-Krise", die von den offiziellen Medien eher behindert als gefördert werden, bleiben bis heute viele Fragen offen:

  • Weshalb werden in den "Corona-Statistiken" des RKI absolute Fallzahlen nicht durch die Fehlerquote bereinigt und ins Verhältnis zu anderen Daten gesetzt? Handelt es sich um wissenschaftliche Unredlichkeit oder schon um eine Täuschung der Öffentlichkeit? *
  • Weshalb gibt es bis heute noch keine repräsentative Untersuchung zum tatsächlichen Anteil infizierter Personen in der Bevölkerung?
  • Wie aussagekräftig ist ein nicht validierter Corona-Test, der umso mehr falsch-positive Ergebnisse bringt, je mehr getestet wird und je weniger Menschen tatsächlich infiziert sind?
  • Warum verbreiten die Statistiken immer wieder das Narrativ: "Positiv = Infiziert = Krank"? Können die verantwortlichen Wissenschaftler nicht unterscheiden zwischen einem positiven Test, einer Infektion und einer Erkrankung? 
  • Wieviele unter den verstorbenen Personen litten an schweren Vorerkrankungen oder an Influenza oder waren Opfer von Fehlbehandlungen oder Krankenhauskeimen? Weshalb gibt man sich keine Mühe, zu unterscheiden, ob ein Patient mit oder an dem Virus gestorben ist?
  • Wie ist es möglich, einen Corona-Impfstoff in nur wenigen Monaten zu entwickeln? Werden hier alle wissenschaftlichen und ethischen Leitlinien über Bord geworfen?
  • Ist es der menschlichen Hybris zu verdanken, 7 Milliarden Menschen impfen zu wollen? Oder geht es hier eher um Größenwahn und Profitgier? Oder befinden wir uns in einem großen Feldversuch als Vorbereitung für weitaus schlimmere Viren?
  • Wurden die "Anti-Corona-Maßnahmen" ausreichend auf ihre Verhältnismäßigkeit überprüft? Wie groß wird ihr Kollateralschaden in den Bereichen Arbeit, Familie, Schule, Pflege, Kultur etc. sein?
  • Wurde die spezifische Wirksamkeit jeder Einzelmaßnahme zur Eindämmung der "Pandemie" plausibel nachgewiesen? Und sollten diese Maßnahmen nicht sofort beendet werden, wenn eine "epidemische Lage von nationaler Tragweite" nicht mehr existiert?
  • Mit anderen Worten: ab wann werden (oder wurden) die Folgen der Corona-Maßnahmen schlimmer als die Pandemie selbst?

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* Was man in den Statistiken des RKI mühsam zusammensuchen muss, wird vom Gesundheitsamt der Schweiz übersichtlich dargestellt. Weitere seriöse Statistiken gibt es bei der Corona-Initiative Deutscher Mittelstand (CIDM).


Marco Rima weiß es auch nicht!

Die Vielen und die Wenigen 

Wenn die "Corona-Krise" schon bis jetzt etwas gezeigt hat, dann dies: die Bürger müssen sich über ihre Gesundheit und Bildung keine Gedanken mehr machen. Denn das tun bereits andere für sie. 

 

Wenn große IT-Konzerne die digitale Bildung und Telemedizin zu ihrem zentralen Geschäftsmodell erheben und die pharmazeutische Industrie ihre zukünftigen Gewinnchancen in weltweiten Impfkampagnen verwirklichen will, dann sollten alle Alarmglocken läuten. Und wenn schließlich eine von der WHO ausgerufene Pandemie ihnen erlaubt, in dieser historischen Win-Win-Situation ihre Profitstrategien gemeinsam umzusetzen, dann ist dies kein Anlass zu geringerer Sorge.

 

Die gemeinsame Digitalstrategie erlaubt den multinationalen Konzernen nicht nur, die Menschen durch Überwachungsprogramme im Bildungs- und Gesundheitssektor lückenlos zu kontrollieren, sondern auch sozial zu segregieren und individuell zu isolieren, um sie für ihre Zwecke zu vereinnahmen und schließlich abhängig zu machen. Es handelt sich nicht nur um die Abhängigkeit des je Einzelnen, sondern um jene ganzer Unternehmen, Organisationen, öffentlicher Einrichtungen und ganzer Länder. 

 

Diese Abhängigkeit eröffnet den multinationalen Konzernen einen Zugriff auf sämtliche Bildungs- und Gesundheitsetats, d.h. sie ersparen sich die Umwerbung des Einzelkonsumenten, indem sie in der Lage sind, gleich ganze Staatskassen zu plündern. Die Sektoren Bildung und Gesundheit sind hierfür bestens geeignet. Man denke nur an die Milliarden, welche die EU der Pharma-Forschung bereitgestellt und die weiteren Milliarden, welche die Bundesregierung für den Digitalpakt an Schulen veranschlagt haben, wohl wissend, dass dies nur der Anfang war - denn es handelt sich um ein Fass ohne Boden.

 

Ist es in diesem Zusammenhang nicht ein genialer Schachzug, jeden gesunden Menschen als potentiellen Virenträger und Gefährder zu definieren, der nur durch regelmäßige Impfungen und lückenlose Überwachung frei von Krankheiten und für andere unschädlich bleiben kann? Und gehört es nicht zu einer nachhaltigen Strategie, die Kinder, Eltern und Lehrer von den Segnungen der IT-Industrie und den Verlockungen der Pharma-Produkte zu überzeugen und abhängig zu machen? 

 

Und so schließt sich der Kreis. Denn plötzlich gewinnen die "Lockdown"-Verordnungen mit dem Schließen von Schulen, Turnhallen, Freibädern und Spielplätzen doch noch einen, wenn auch äußerst perfiden Sinn. Schüler, Eltern und Lehrer sollen sich eingewöhnen in die schöne neue Welt der digitalen "Bildung", in der sie mit kostenlosen Produkten erst angelockt und dann brutalst möglich ausgebeutet werden. Ganz nebenbei kann so eine Jahrtausende alte und erfolgreiche Lernmethode, bei der Menschen in der Begegnung mit Menschen lernen, auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt werden, um endgültig profitableren Methoden Platz zu machen..

 

Besonders "nützlich" erweist sich hier die von speziellen Virologen empfohlene Cluster-Strategie zur Bekämpfung der Pandemie, mit der ganze Schulklassen oder gleich komplette Schulen auf den Verdacht eines Verdachtes hin in Quarantäne versetzt werden. Dahinter verbirgt sich mitnichten eine wissenschaftlich überprüfte Methode zur Bekämpfung der Pandemie, sondern ein infamer Angriff auf die Bildung und Gesundheit unserer Kinder. Denn über jedem Kind, jeder Schulklasse und jeder Familie steht die andauernde, angsteinflößende Bedrohung durch eine amtlich angeordnete Quarantäne, die zu jeder Zeit, an jedem Ort, in willkürlichem Umfang und ohne Vorankündigung verfügt werden kann!

 

All dies wirkt sich verheerend auf das Zusammenleben und die Gesundheit jedes Einzelnen aus. Deutsche Behörden würden aber ihrem Ruf nicht gerecht werden, wenn sie nicht noch eine Steigerung parat hätten. Dies ist die behördlich angeordnete "Isolierung" von Kindern innerhalb der Familie, einer Zwangsmaßnahme, die in ihrer sadistischen Wirkung nichts anderes als eine staatlich legitimierte Form der Kindesmisshandlung ist. (vergl.: Atemberaubende Kindheit, von Kerstin Bahrfeck)

 

Es handelt sich infolge dessen um Strategien, mit denen Eltern so lange unter Druck gesetzt werden können, bis sie jeder noch so verrückten Digitalisierung der Kinderzimmer und jeder noch so gefährlichen Impfung oder medikamentösen Behandlung zustimmen werden, weil sie nur noch auf ein Ende dieses unerträglichen Zustandes hoffen. 

 

Eltern werden daher systematisch einer Situation ausgesetzt, in der es für sie am besten erscheint, die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Kinder der Gesundheitsindustrie zu überlassen. Kein Kind darf schließlich auf die Idee kommen, durch so einfache Dinge wie Bewegung, Sport und Spiel in freier Natur oder Singen und Musizieren in Gemeinschaft, seine Lebensfreude zu wecken und nicht zuletzt durch eine gute Ernährung seine Abwehrkräfte zu steigern.

 

Auch bleibt den Eltern scheinbar keine andere Wahl, als die Bildung ihrer Kinder den digitalen Medien "anzuvertrauen". Einmal angestoßen, ist dieser Prozess der technologischen Vereinnahmung der Kindheit kaum noch umkehrbar. Denn geschah analoges Lernen noch in sich überlappenden Wellen eines inneren Reifeprozesses, so verkommt Lernen im digitalen Klassenzimmer zum seriellen Abarbeiten kleinster Module, kontrolliert durch ein ausgeklügeltes Überwachungs- und Disziplinarsystem.

 

Erst wird den Kindern der Raum für freie Bewegung, dann die Zeit für persönliche Entwicklung und schließlich die Kraft zur selbsttätigen Entdeckung der Welt geraubt. Dieser Prozess unterwandert ihre leib-seelische Entwicklung so lange, bis sie sich ein Lernen in freier Selbstbestimmung gar nicht mehr vorstellen können. Wer es noch nicht verstanden hat:

 

Für die Global Player der Bildungs- und Gesundheitsindustrie geraten die Kinder zusehends ins Visier ihres Profitinteresses. Und niemand sollte dem Glauben erliegen, es ginge hier auch nur im Entferntesten um Gesundheit und Bildung. Wenn wir diesen Profiteuren ihre Werkzeuge nicht aus der Hand reißen, gefährden sie die körperliche, seelische und geistige Entwicklung unserer Kinder! 

 

Zweifellos können digitale Medien, genauso wie Medikamente und Impfungen auch dem Wohle der Menschen dienen. Jedoch tun sie das nur so lange, wie sie allen Menschen zur Verfügung stehen, der (unabhängigen) wissenschaftlichen Kontrolle unterliegen, der permanenten Abwägung gegen Alternativen folgen und vor allem frei von Macht- und Profitinteressen sind.

 

Das gehört aber mehr in den Bereich der Utopien, Märchen und Visionen, wie auch die Arte-TV-Dokumentation "Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe"  von 2009 zeigt. 

 

Wenn es den Politikern in Verein mit multinationalen Konzernen wirklich um Bildung und Gesundheit ginge, dann stünde das Engagement gegen Umweltzerstörung, Kinderarmut, Krieg und Gewalt auf der einen und für gesunde Ernährung, sauberes Wasser, humane Lebensbedingungen und die Abschaffung ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse auf der anderen Seite im Vordergrund jedes politischen Handelns. Damit ließe sich allerdings nicht ein derart gigantisches Kapital in den Händen weniger Oligarchen* anhäufen.

 

So wie die Entwicklung zur Zeit aussieht, lässt sich in Abwandlung von Michel Foucault (1976) zusammenfassen:

 

Die digitale Technik durchdringt die Gesellschaft 

und mit der Technik durchsetzen sie alle minutiösen Kontrollen der Macht.

 

Im digitalen Kapitalismus lässt der "stumme Zwang der ökonomischen Verhältnissee" (Karl Marx) den Menschen immer weniger eine andere Wahl, als sich diesem medizinisch-industriellen Komplex zu unterwerfen. Die "Corona-Krise" ist für die Profiteure der Angst eine günstige Gelegenheit, dieses System bis in die letzten Winkel der Gesellschaft auszudehnen. Niemand kann sich dem entziehen, – weder Schule noch Verein, weder Gemeinde noch Familie. Es liegt an den Menschen, dies gemeinsam zu ändern.

 

Wenn wir es nicht ändern, dann werden wir nach der Pandemie eine "Welle" der ganz anderen Art erleben:

  • Wenn die Insolvenz-Welle durch das Land ziehen wird, weil Buchläden und Handwerksbetriebe, Restaurants und Cafés, Theater und Kinos schließen müssen;
  • wenn Innenstadtläden in den Ruin getrieben werden, während die Big-Player des Online-Handels gigantische Profite einfahren;
  • wenn mittelständische Betriebe von Finanzinvestoren vom Markt gefegt werden, um Großkonzernen Platz zu machen;
  • wenn Musikschulen, Vereine, Tierparks und Museen aufgeben werden, während Computerspiele, Streaming-Dienste und Vergnügungsparks die hinterlassenen Lücken schließen;
  • wenn Depressionen und Suizide um sich greifen werden, weil die Existenzgrundlage von Millionen Menschen zerstört wurde;
  • wenn tausende Kinder an Leib und Seele erkranken werden, weil man sie einer profitorientierten Bildungs- und Gesundheitsindustrie ausgeliefert hat;
  • und wenn die Kinder schließlich keine engagierten Pädagogen, Ärzte und Therapeuten mehr finden werden, weil diese längst zu Handlangern eines ausbeuterischen Systems mutiert sind; 

 

dann werden wir uns bei alledem fragen müssen:

 

Wer sind die wenigen Profiteure und wer sind die vielen Opfer?


Wer sind die verantwortlichen Täter und wer sind ihre willfährigen Helfer?


Und was "um Himmels Willen" wurde unseren Kindern angetan?

 

 

* Ein Oligarch (vom griech.: ὀλίγοι oligoi = „wenige“ und ἄρχων archon = „Herrscher, Führer“) ist ein Wirtschaftsmagnat oder Tycoon, der durch seinen Reichtum über ein Land oder eine Region weitgehende Macht zu seinem alleinigen Vorteil ausübt.

(Quelle: Wikipedia)